ES GEHT VORAN!
Erstes Kreuzberger Kunstfilmfestival
Moving Image Sculpture #5
Mit Videoarbeiten von Jes Benstock, dzennifer, Lotte Meret Effinger, Laura Gozlan, Katharina Schröter, Dagmar Schürrer, Sebastian Stumpf, Gernot Wieland, Jonas Weber Herrera und Most Dismal Swamp.
Kuratiert von Moritz Frei & Marian Luft.
Freitag, 11. September 2026
14–22 Uhr, Kreuzberg
Route
ab 14 Uhr Mehringplatz
ab 17 Uhr Oranienplatz
ab 19 Uhr Mariannenplatz
↓
Samstag, 12. September
15–20 Uhr, Kultursommerfest Tempelhof
↓
Sonntag, 13. September
15–20 Uhr, Berlin Art Week Garten
Eintritt frei
Der Titel ist ein Versprechen und eine Zumutung zugleich. „Es geht voran!" – der Ruf des Fortschritts, der Beschleunigung, der permanenten Selbstoptimierung, ausgesprochen in einem Moment, in dem längst unklar ist, wohin es eigentlich vorangeht. Das erste Kreuzberger Kunstfilmfestival versammelt künstlerische Positionen, die diesen Vorwärtsdrang befragen, unterlaufen oder ihm andere Zeitlichkeiten entgegensetzen.
Fremde Blicke auf vertraute Geschwindigkeiten. Körper, die sich der Bewegung der Stadt verweigern und darin zu stillen Gegenpolen werden. Fragen nach Vollständigkeit, die sich nicht an biologischer Form, sondern an Empfinden bemessen. Technologische Genealogien, die vom Fossilen ins Digitale führen und den Körper selbst zur Infrastruktur werden lassen. Fiebrige Weltentwürfe am Rand des Zusammenbruchs, bevölkert von Figuren zwischen Mensch, Maschine und Mythos. Politische Körper, die sich Systeme aneignen, die sie eigentlich beherrschen sollen.
Dokumentarisches und Spekulatives, Stillstand und Beschleunigung, Intimität und Infrastruktur: Das Programm bewegt sich zwischen diesen Polen, ohne sie aufzulösen. Fortschritt erscheint hier nicht als gerade Linie, sondern als Zustand, der ständig neu verhandelt werden muss – zwischen Erschöpfung und Erneuerung, zwischen Kontrolle und ihrem Verlust.



ES GEHT VORAN!
Erstes Kreuzberger Kunstfilmfestival
Moving Image Sculpture #5
Mit Videoarbeiten von Jes Benstock, dzennifer, Lotte Meret Effinger, Laura Gozlan, Katharina Schröter, Dagmar Schürrer, Sebastian Stumpf, Gernot Wieland, Jonas Weber Herrera und Most Dismal Swamp.
Kuratiert von Moritz Frei & Marian Luft.
Freitag, 11. September 2026
14–22 Uhr, Kreuzberg
Route
ab 14 Uhr Mehringplatz
ab 17 Uhr Oranienplatz
ab 19 Uhr Mariannenplatz
↓
Samstag, 12. September
15–20 Uhr, Kultursommerfest Tempelhof
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Sonntag, 13. September
15–20 Uhr, Berlin Art Week Garten
Eintritt frei
Der Titel ist ein Versprechen und eine Zumutung zugleich. „Es geht voran!" – der Ruf des Fortschritts, der Beschleunigung, der permanenten Selbstoptimierung, ausgesprochen in einem Moment, in dem längst unklar ist, wohin es eigentlich vorangeht. Das erste Kreuzberger Kunstfilmfestival versammelt künstlerische Positionen, die diesen Vorwärtsdrang befragen, unterlaufen oder ihm andere Zeitlichkeiten entgegensetzen.
Fremde Blicke auf vertraute Geschwindigkeiten. Körper, die sich der Bewegung der Stadt verweigern und darin zu stillen Gegenpolen werden. Fragen nach Vollständigkeit, die sich nicht an biologischer Form, sondern an Empfinden bemessen. Technologische Genealogien, die vom Fossilen ins Digitale führen und den Körper selbst zur Infrastruktur werden lassen. Fiebrige Weltentwürfe am Rand des Zusammenbruchs, bevölkert von Figuren zwischen Mensch, Maschine und Mythos. Politische Körper, die sich Systeme aneignen, die sie eigentlich beherrschen sollen.
Dokumentarisches und Spekulatives, Stillstand und Beschleunigung, Intimität und Infrastruktur: Das Programm bewegt sich zwischen diesen Polen, ohne sie aufzulösen. Fortschritt erscheint hier nicht als gerade Linie, sondern als Zustand, der ständig neu verhandelt werden muss – zwischen Erschöpfung und Erneuerung, zwischen Kontrolle und ihrem Verlust.
